Weiter gehts nach Westen – Albufeira
Nach dem Besuch von Gibraltar entsteht spontan die Idee nicht nach Marbella zu fahren, sondern die Route über die Westküste der iberischen Halbinsel Richtung Norden einzuschlagen und mit einem längeren Stop an der Algarve zu starten. Wir suchen uns einen Stellplatz 10 km vor Albufereia heraus und landen auf dem Algarve Motorhome Stellplatz. Wie sich herausstellt, kommen wir noch gerade rechtzeitig an, weil unmittelbar nach unserer Anmeldung der Platz wegen Überfüllung für den Tag geschlossen wird. Obwohl nur ein Stellplatz, stellt sich die Entscheidung als Glücksfall heraus: großzügige Plätze, alle Versorgungseinrichtungen und WLAN am Platz vorhanden und eine einmalige Lage; nur 400 m von einer wunderbaren Steilküste und einem langen Sandstrand entfernt. Einfach S U P E R.




An den beiden ersten 2 Tagen haben wir den Strand und die Steilküsten mit langen Spaziergängen sowohl am Strand als auch über einen Klippenweg genoßen, wie die Bilder zeigen, bei herrlichem Wetter mit schönstem Sonnenschein und blauem Himmel.

Ein kurzer Überblick über die Geschichte Albufeira’s: Sie ist eine beliebte Küstenstadt an der Algarve, die einst auch stark von der römischen und maurischen Vergangenheit geprägt wurde.
- Die Ursprünge Albufeiras reichen bis in die Antike zurück, als Phönizier und Römer die Region besiedelten. Die Römer nannten den Ort “Baltum” und bauten Straßen, Brücken und Aquädukte, von denen einige Überreste noch heute erhalten sind.
- Im 8. Jahrhundert wurde Albufeira von den Mauren erobert, die der Stadt den Namen “Al-Buhera” gaben, was “Lagune” oder “Meer” bedeutet. Die maurische Herrschaft prägte die Architektur und Kultur der Stadt, einschließlich des Baus von Befestigungsanlagen und der engen gewundenen Straßen in der Altstadt.
- Im 13. Jahrhundert, während der christlichen Reconquista, wurde Albufeira von den portugiesischen Truppen zurückerobert. Danach verlor die Stadt an Bedeutung, blieb aber ein Fischerort und landwirtschaftliches Zentrum.
- Das verheerende Erdbeben von 1755, das weite Teile Portugals zerstörte, richtete auch in Albufeira erheblichen Schaden an. Die Stadt wurde teilweise wieder aufgebaut, doch viele historische Bauwerke gingen verloren.
- Ab den 1960er Jahren entwickelte sich Albufeira von einem ruhigen Fischerort zu einem der beliebtesten Reiseziele der Algarve. Der Tourismus wurde zur Hauptwirtschaftsquelle, was die Stadt modernisierte, aber auch viele ihrer traditionellen Merkmale veränderte.
Auch wenn sich das Stadtbild sehr stark verändert hat, findet man jedoch immer wieder traditionell gestaltete gekachelte Hauseingänge oder zu mindest Hausnummern aus Fliesen gestaltet oder ein Fliesenemblem am Hauseingang. Die folgenden neugestalten Kachelwandbilder findet man an der Uferpromenade und zeigen die alte und neue Welt in Albufeira.


Stellplatz Algarve Mobilhome Park Falesia, sehr freundliches Personal, gute Sanitäranlagen, bedingt gute Verkehrsanbindung, (lange Fahrt nach Albufeira mit dem Bus, aber eine Taxifahrt ist kaum teuerer), phantastische Lage am Meer im Pinienwald, WLAN am Stellplatz, 09.-14.10.24, stark frequentiert,