Zwischenstopp an der Playa Bara (nahe Tarragona)
Nach ca. 400 km Fahrt stoppen wir nahe Tarragona an der Play Bara, um das Meer und die Sonne zu genießen. Wir buchen für 3 Tage zu einem sehr günstigen Preis, denn auf diesem Platz geht Ende September die Saison zu Ende. Ein großzügiger Platz, nahe am Meer und sehr ruhig, wenn nicht die Bahntrasse wäre, die ab und zu mal etwas stört. Der Aufenthalt wird mit einem Spaziergang am Meer eingeläutet sowie mit einem landestypischen Gericht, der spanischen Paella. Sehr gut!
Am zweiten Tag steht eine Fahrradtour nach Tarragona auf dem Programm. Auch wenn anfänglich Radwege vorhanden sind, müssen wir ein etwa die Hälfte der Strecke (insgesamt 22 km) an der N 340 entlang. Glücklicherweise ist nicht so viel Verkehr. Dort angekommen bummeln wir durch die Stadt, über die Rambla Nova und besichtigen das antike Amphitheater, direkt am Meer gelegen.
Tarragona wurde von den Phöniziern gegründet und später von den Römern erobert, die sie zu einer bedeutenden Stadt in ihrer Provinz Tarraconensis machten. Unter römischer Herrschaft blühte Tarragona als Handelszentrum auf und war auch bekannt für seine prächtige Architektur, darunter das Amphitheater und die Stadtmauern. Im Mittelalter erlebte Tarragona eine wechselvolle Geschichte, als sie unter maurische, fränkische und katalanische Herrschaft fiel. Die Stadt war ein bedeutendes Zentrum während des Reconquista-Prozesses, bei dem christliche Königreiche versuchten, die iberische Halbinsel von muslimischer Herrschaft zurückzuerobern.






Campingplatz Playa Bara, sehr freundliches Personal, gute Sanitäranlagen, bedingt gute Verkehrsanbindung, (lange Fahrt per Fahrrad nach Tarragona), phantastische Lage am Meer im Pinienwald, WLAN am Stellplatz, 21.-24.09.24, wenig frequentiert, weil Nachsaion und schließt Ende September,